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    1 day ago

    2007 351 MT CO2

    2013 325 MT CO2

    Unter 300 MT CO2 fiel es erst 2018.

    Der Atomausstieg wurde 2000 beschlossen. 2003 und 2005 gingen die ersten vom Netz. Es wurden also über 15 Jahre lang Atomkraftwerke abgeschaltet währenddessen die ausgestossene Menge CO2 zunächst zunahm und dann auf gleichem Niveau blieb. Das sind 15 Jahre mehr, die der CO2 Ausstoss hätte gesenkt werden können.

    Kohle statt Atom war eine schlechte Idee.

    • DrunkenPirate@feddit.org
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      10 hours ago

      Du machst Cherry Picking mit dem Startjahr 2007

      CO2 Ausstoß der Stromerzeugung in Deutschland über die letzten Jahrzehnte geht konstant runter. Nach deiner Logik müsste das ja dann rauf gehen, weil Atomkraftwerke abgeschaltet wurden. https://www.energy-charts.info/charts/emissions/chart.htm?c=DE&year=-1&source=lignite

      Warum geht es runter? Weil Erneuerbare ausgebaut wurden.

      Atomkraft kommt mit hohen Folgekosten, ungelösten Müllproblemen und ist nicht steuerbar in der Energieerzeugung und passt daher nicht gut zu Erneuerbaren. Ich finde den Weg, den wir gegangen sind gut und mittelfristig wirtschaftlich besser.

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        9 hours ago

        Nach deiner Logik müsste das ja dann rauf gehen,

        Schau dir mal deinen eigenen Link an. 2007 138 MT, steigt auf 167 MT bis 2013, sinkt auf 151 MT 2018, 2020 dann nur 96 MT, 2022 119 MT. Das ist nur die Braunkohle. Der Einbruch 2020 ist auf Corona zurückzuführen.

        Der Punkt bleibt, dass der CO2-Ausstoss erst ab 2018 deutlich abnahm, trotz starkem Ausbau von Erneuerbaren.

        Ich finde den Weg, den wir gegangen sind gut und mittelfristig wirtschaftlich besser

        Ist halt für CO2 und damit das Klima deutlich schlechter.

        ungelösten Müllproblemen

        Kohletagebau verändert die Landschaft massiv, zerstört Lebensräume und hinterlässt eine gefährliche Wüste.

        Unterirdische Minen haben auch gigantische Folgekosten. Im Ruhrgebiet müssen rund um die Uhr massive Pumpen laufen bis in alle Ewigkeiten, damit das Land nicht absäuft und das Grundwasser nicht versalzt.

        Kohle schleudert mehr Radioaktivität in die Luft und Umwelt als Atomkraft und auch sonst noch Blei und andere Gifte.

        https://www.bund-nrw.de/themen/braunkohle/hintergruende-und-publikationen/braunkohle-und-gesundheit/radioaktivitaet-aus-tagebauen/

        Vergleich auch mal die Anzahl Toten pro Jahr nach Energiequelle. Kohle ist da mit Abstand an der Spitze.

        ist nicht steuerbar in der Energieerzeugung, passt daher nicht gut zu Erneuerbaren

        Frankreich und Schweden lässt du nicht gelten?

        Was sagt denn die Wissenschaft dazu?

        https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0306261918303180

        Die Anti-Atom-Ideologie sitzt sehr tief in Deutschland und ist nur teilweise rational wissenschaftlich begründet.

        Da hat u.A. auch die Kohlelobby ganze Arbeit geleistet im Schüren von Angst. Politiker haben Karriere damit gemacht. NGOs leben davon.

        • DrunkenPirate@feddit.org
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          8 hours ago

          Irgendwie ziehst du hier Parallelen die nicht vorhanden sind. Es gibt schlicht keine Korrelation oder Kausalität zwischen Ende der Atomkraftwerke und dem Anteil der Kohleverstromung.

          Hier kannst du animierte Grafiken der Fraunhofer Daten sehen. Das zweite Video zeigt den Ausstieg aus Atomkraft und den Anteil Kohleverstromung an. Kohle geht nicht rauf, sondern stetig runter.

          https://blog.innovation4e.de/2024/07/26/10-jahre-energy-charts-10-grafiken-zur-energiewende/

          Und klar kommt Kohle auch mit massiven Folgekosten. Aber du zählst Punkte auf die lange vor dem Atomausstieg entstanden sind. Steinkohle wird seit 2018 in DE nicht mehr gefördert, also keine neuen Stollen mehr. Einzig Braunkohle mit dem Garzweiler Loch wurde noch erweitert und wird nun nicht mehr gebraucht. Also wenn hier einer ideologisch unterwegs, weil Daten ignorierend ist, dann ja wohl eher die Atomfreunde.